Achtsamkeit im Alltag

Mit Free Spirits verfolgen wir die Vision, die Welt zu einem besseren Ort zu machen, in dem wir achtsam mit uns selbst in unser Umwelt umgehen. Häufig hören wir die Ausrede „Ach, auf mich kommt es doch nicht an“ oder „einer kann sowieso nichts bewegen“ – aber was wäre, wenn jeder so denken würde? Wie sollen unsere Nachfahren diesen Planten bewohnen, wenn wir bei der Konsum- und Wegwerfgesellschaft, die sich entwickelt hat, mitmachen?

Uns geht es nicht darum, Jeden zu missionieren, sondern einfach die Aufmerksamkeit darauf zu lenken, dass jeder einen kleinen Teil dazu beitragen kann, diese Welt zu verbessern. Dabei kann jeder für sich definieren, an welchem Punkt er anfangen möchte, welche Bereiche für ihn möglich sind, und welche Bereiche er so belassen möchte. Schon drei von den folgenden 10 Punkten zu beachten steigert deine Ökobilanz. Und nicht nur das – sie verbessern deine Gesundheit und schützen unsere vielfältige und wunderschöne Natur.

Folgende 10 Dinge, auf die wir im Alltag ganz einfach verzichten können, ohne das wir es am eigenen Leib groß merken:

Mikroplastik

In vielen Produkten, insbesondere bei Kosmetikprodukten, versteckt sich potentiell schädliches Mikroplastik. Diese kleinsten Plastikkügelchen werden teilweise extra für die Schönheitsindustrie hergestellt, um dann im Anschluss in die Kläranlagen zu gelangen, welche diese künstlichen Partikel nicht rausfiltern können, so dass das Plastik fast ungehindert in das Grundwasser und die Gewässer gelangt, und somit auch wieder in unseren Nahrungskreislauf. Denn auch für Fische und Wasservögel ist Mikroplastik sehr gefährlich! Und das alles, obwohl die Plastikteilchen in Pflegeprodukten völlig überflüssig sind!

Empfehlenswert, um herauszufinden, ob eure Produkte Mikroplastik enthalten, sind APPs, die dir die Inhaltsstoffe und deren Auswirkungen auflisten, wie bspw. CodeCheck.

Klopapier aus Frischfasern

Eigentlich sollte es verboten sein, Bäume abzuholzen, damit wir uns den Allerwertesten sauber machen können, oder nicht? Eine tolle Alternative ist recyceltes Klopapier, was heutzutage nichts mehr mit dem braunen, kratzigen Papier zu tun hat, was man aus öffentlichen Toiletten kennt. Am besten achtet ihr dabei darauf, dass das Toilettenpapier über das Umweltsiegel Blauer Engel verfügt.

Alufolie

Alufolie ist aus manchen Haushalten und vor allem bei den Grillparties im Garten nicht wegzudenken – obwohl sie nicht nur der Umwelt schadet, sondern die eigene Gesundheit gefährdet. Alufolie ist in der Herstellung extrem umweltschädlich und kann das Nervensystem und den Knochenstoffwechsel schädigen.

Viele Leute verwenden Alufolie, um Lebensmittel einzupacken, doch das ist keine gute Idee: Aluminium ist in der Herstellung extrem umweltschädlich und gleichzeitig eine ernstzunehmende Gefahr für unsere Gesundheit. Es kann das Nervensystem schädigen und den Knochenstoffwechsel beeinträchtigen. Zudem gibt es Studien, in denen sich ein negativer Einfluss auf die Fruchtbarkeit und die Gesundheit von Ungeboreren zeigt. Ein möglicher Zusammenhang wurde auch zwischen Aluminium und Krebs sowie Aluminium und Alzheimer festgestellt (deswegen auch Deodorants ohne Aluminium!). Als Alternative: die guten alten Brotdosen oder wiederverwendbares Bienenwachspapier.

Alufolie wird zum Gesundheitsrisiko, wenn sie mit sauren, fettigen, basischen oder salzigen Lebensmittel in Kontakt kommt. Diese greifen das Metall an, dadurch können sich Aluminiumionen lösen und in das Essen übergehen.

Atomkraft

Wenn du es auf unsere Seite geschafft hast bist du bestimmt nicht für Atomkraft oder umweltverschmutzende Kohlekraftwerke – also nichts wie los zum Ökostrom-Anbieter! Wir zahlen bei unserem neuen Tarif sogar weniger als bei dem konventionellen Anbieter davor, folgende eine Liste, an der ihr euch orientieren könnt:

Denn man darf nicht vergessen, mit einem herkömmlichen Stromtarif unterstützt du Atom- und Kohlekraft, ob du willst oder nicht – mit echtem Ökostrom förderst du hingegen die Energiewende.

Hier findest du die besten Ökostromanbieter:

Bestenliste: Ökostromanbieter: Die besten im Vergleich

Schädliche Wasch- und Putzmittel

Jeder möchte strahlende Wäsche die gut riecht, aber was ist eigentlich in dem Waschmittel drin, um diesen Effekt hervorzubringen? Und wie wirkt sich das auf Körper und Umwelt aus? Viele herkömmliche Waschmittel enthalten schwer abbaubare Tenside, Stabilisatoren, Komplexbildner, optische Aufheller, chemische Bleichmittel und Konservierungsstoffe. Schau dir doch gerne mal dein Waschmittel bei CodeCheck an. Problematisch ist oft, dass diese Stoffe in den Kläranalagen nicht abgebaut werden können, und sich somit in Böden und Gewässern ablagern und dementsprechend wieder in unseren Nahrungskreislauf kommen.

Das Gleiche bezieht sich auf Putzmittel – Studien in Norwegen haben gezeigt, dass die Lunge einer Putzkraft belasteter ist, als von Jemandem, der über 20 Jahre täglich eine Schachtel Zigaretten raucht. Warum? Weil wir die ganzen giftigen Gase der Putzmittel einatmen, sie über die Haut in unsere Organe gelangen oder wir sind mit Nahrungsmitteln aufnehmen. Es ist möglich, seinen Haushalt komplett chemiefrei zu reinigen! Es ist total einfach, riecht gut, fördert eure Gesundheit, die eurer Familie und eurer Haustiere und es macht auch noch Spaßs, wenn die Wohnung im Anschluss vollkommen natürlich duftet! Wir putzen unseren Haushalt mit der Thieves Reiniger Serie von Young Living, einem 100% natürlichen Konzentrat, mit dem man von Toilette bis Fenster alles wischen kann! Hast du Fragen dazu? Kontaktiere uns gerne und wir schicken dir mehr Informationen zu.

Billige Lebensmittel

Nirgendwo in Europa sind die Lebensmittel so günstig wie in Deutschland! Aber was kann in einer Wurst drin sein, die in der 200g Packung nur 0,69€ kostet? Oder was kann ein Bauer verdienen, wenn ein Liter Milch nur 0,49€ kostet? Und wie geht es den Tieren dabei? Ob Fleisch, Milch, Soja oder Mais konsumiert wird, liegt bei jedem Verbraucher selbst. Es geht eher darum, auf die Qualität und die Häufigkeit zu achten, muss es wirklich jeden Tag Fleisch sein oder kann man auch mal einen Veggie Friday einlegen? Lieber weniger – und dafür besser! Dein Körper und die Umwelt und dein Gewissen werden es dir danken!

Kapsel-Kaffee

Die überteuerste Art, Kaffee zu konsumieren, die es gibt (Ja sogar teurer als Starbucks!). Die Alu(!)-Kapseln sind bis zu viermal teurer als Fairtrade Kaffee, der den Bauern eine faire Bezahlung und Behandlung ermöglicht und einen ökologischen Anbau voraussetzt. Dazu produzieren die Kapseln Unmengen an Müll – du  hast bereits eine Kapselmaschine? Es gibt auch wieder befüllbare Kapseln, da kannst du selbst entscheiden, welcher Kaffee rein kommt, und es entsteht kaum Müll.

Chemischer Abflussreiniger

Der Abfluss ist mal wieder verstopft? Da lockt der Griff in den Putzmittelschrank zur Lila Verpackung mit dem Totenkopfzeichen drauf – aber geht es auch ohne Chemiekeule? Na klar, wir können alles natürlich reinigen! Ganz einfach mit Backpulver und Essig, die zwei Wundermittel für einen natürlichen Haushalt! Einfach eine Packung Backpulver in den Ausfluss, eine Tasse Essig hinterher, dann hört ihr es schon brodeln. Im Anschluss mit heißem Wasser nachspülen, um den Dreck wegzuspülen – fertig ist die 100% natürliche Abflussreinigung, Körper und Umwelt danken es euch! Denn Rohrreiniger sind zwar effektiv, aber dafür enthalten sie meist ätzende Substanzen wie Natriumhydroxid oder Natriumhypochlorid, welche die Rohre und unsere Gesundheit angreifen können.

Wasser in Plastikflaschen

Haben wir es denn anders gelernt? Wasser ist Plastikflaschen ist einfach und doch so günstig! Aber was ist noch günstiger? Die beste Quelle für Wasser – die Leitung! In Deutschland verfügen wir über super reines Leitungswasser, was häufig mehr Mineralien hat als das abgefüllte Wasser und kostet weniger als 0,2 Cent pro Liter! Das Problem bei Plastikflaschen sind die Weichmacher, die sich aus diesen lösen. Sie können sich negativ auf unsere Hormone Auswirkungen – bessere Alternative – BPA freie Trinkflaschen bspw. aus Glas oder aus Edelstahl!

Unerwünschte Werbung

Last but not least – der Prospektewahn! Ein einfaches Schild am Briefkasten mit “Werbung nein Danke” spart pro Haushalt pro Jahr 200 Liter Wasser und genauso viel Kilogramm CO2!

Und dieses Schild trägt hoffentlich langfristig dazu bei, dass weniger unnötige Werbung gedruckt wird. Um persönlich adressierte Werbung zu verhindern, lohnt ein Eintrag in die „Robinsonliste“, dort können Unternehmen nachgucken, welche Haushalte keine Werbung erhalten möchten.

Dieser Artikel ist inspiriert von den wunderbaren Kollegen von utopia.de

Mehr zum Thema achtsame Lebensführung außerdem auf dem FairFood4u Blog.